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| AUCTION 57 | 22. September 2018 |
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Raffael Sanzio da Urbino
1483 Urbino – 1520 Rom
Mit seinem idealistischen Streben nach Schönheit wurde Raffael zum wichtigsten Maler der Hochrenaissance in Italien. Eine erste künstlerische Ausbildung erhielt der talentierte Junge wohl von seinem Vater Giovanni, der aber schon 1494 verstarb – drei Jahre nach Raffaels Mutter. Als Vollwaise kam er somit in die Werkstatt des Perugino, an dessen Werk er sich anfangs orientierte (z.B. Die Vermählung der Maria, 1504, Mailand, Pinacoteca di Brera), aber schon mit 17 Jahren als eigenständiger Meister in seiner umbrischen Heimat arbeitete. Zwischen 1504 und 1508 hielt er sich länger in Florenz auf und kam schließlich 1508 nach Rom, wo er seine bekanntesten Werke schuf: z.B. die Fresken der Vatikanischen Stanzen (1509–1517), die Sixtinische Madonna (1512/13, Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister) und natürlich die Transfiguration Christi (1516–1520, Vatikanische Museen).
Marcantonio Raimondi um 1480 Argini – um 1530 Bologna
Nicolaus Beatrizet 1507 Lunéville – um 1570 Rom
Carlo Losi vor 1757 – letzte Erw. 1805
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom
Copper engraving auf kräftigem Bütten.
Martyrium in der Platte bezeichnet "Ant. Sal. exc." und "RA.VR. In. MF". Nach einem Fresco von Raffaello in der Kapelle San Giovanni im Castello della Magliana in Rom, welche 1830 abgerissen wurde.
Bacchanal in der Platte bezeichnet "NB LOTAR F" und "INV MICHANG Bonaroti".
Jeweils in der Platte bezeichnet "In Roma presso Carlo Losi 1773".
Beide Blätter posthum bei Carlo Losi in Rom erschienen.
Martyrium knickspurig und mit durchgehendem Mittelfalz. Angeschmutzt und etwas stockfleckig. Bacchanal fast bis an den Plattenrand geschnitten. Mit geglätteten Mittelfalz. Verso leichte Klebemittel- und Montierungsrückstände.
Pl. 24 x 40 cm, Bl. 30,5 x 47 cm/ 28,4 x 39,8 cm.