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| AUCTION 25 | 18. September 2010 |
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Käthe Kollwitz
1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
1885 Studium an einer privaten Schule für Künstlerinnen in Berlin u.a. bei Arno Holz und Gerhart Hauptmann, als "Malweib" durfte sie nicht an einer staatlichen Kunstschule studieren. 1886 Rückkehr nach Königsberg. 1888–89 Wiederaufnahme des Studiums in München mit Unterricht bei Ludwig Herterich. 1891 Übersiedlung nach Berlin und Teilnahme an der Großen Berliner Kunstausstellung 1998, die ihr zum künstlerischen Durchbruch verhalf. 1907 Verleihung des Villa-Romana-Preises mit anschließendem kurzen Aufenthalt in Florenz. Ab 1910 schuf Kollwitz neben ihrem von grafischen Arbeiten geprägten Œuvre auch bildhauerische Werke. Ihre Arbeiten waren u.a. geprägt vom Verlust ihres Sohnes sowie von der Auseinandersetzung und ihr Engagement in und mit politischen und sozialen Organisationen. Sie war Mitglied im Deutschen Künstlerbund und der Berliner Secession, 1919 erfolgte die Berufung zur Professorin an die Akademie der Künste Berlin. Zahlreiche Ausstellungen zu Ehren von Kollwitz, u.a. in New York und Moskau. 1933 Ausscheiden aus der Akademie, der Verkauf ihrer Arbeiten wurde verboten. Werke Kollwitz" wurden durch die Nationalsozialisten als "entartet" eingestuft und aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt. 1942 Flucht nach Nordhausen, 1944 Flucht nach Moritzburg.
323 Käthe Kollwitz"Bewaffnung in einem Gewölbe". 1921.
Käthe Kollwitz 1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
Etching und Durchdruckverfahren auf "Van Gelder-Zonen"-Bütten. In Blei signiert u.re., unterhalb der Darstellung, jedoch innerhalb der Plattenkante, "Käthe Kollwitz". In der Platte datiert u.li. In der Platte, unterhalb der Darstellung typographisch bezeichnet: "Druck von O. Felsing, Berlin S. W.". Blatt 4 aus dem Zyklus "Bauernkrieg". Im Passepartout.
Minimal lichtrandig und fleckig, sonst sehr gut erhalten. Oberer und unterer Blattrand mit Büttenkante, an den Seiten geschnitten.
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Pl. 49,7 x 32,7 cm, Bl. 65 x 44 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
324 Käthe Kollwitz"Besuch im Kinderkrankenhaus". 1926.
Käthe Kollwitz 1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
Lithograph auf bräunlichem Maschinenbütten. In Blei u.re. signiert "Käthe Kollwitz". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Kräftiger gleichmäßiger Druck. Etwas gebräunt und minimal fleckig. Unscheinbar lichtrandig o.re.; untere Blattkante leicht knickspurig; Blatt gesamtflächig leicht wellig.
WVZ Klipstein 218 b; WVZ Wagner 192. Abweichend zur Angabe im WVZ Klipstein handelt es sich hier um eine Arbeit auf bräunlichem Maschinenbütten und nicht auf glattem, gelblichem
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27,5 x 33 cm, Bl. 38 x 44,3 cm, Ra. 58 x 63 cm.
325 Käthe Kollwitz"Vergewaltigt". 1921.
Käthe Kollwitz 1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
Etching und Durchdruckverfahren in Rötlichbraun. In Blei signiert unterhalb der Darstellung re. "Käthe Kollwitz". In der Platte datiert u.re. Im Passepartout.
Minimal lichtrandig, sonst sehr guter Zustand.
WVZ Klipstein 1955 Nr. 97 VIa (von VIII). Die Platte ist erhalten.
"Vergewaltigt" wurde 1907 als zweites Blatt des Bauernkriegszyklus' angelegt und ist mit seinen zahlreichen detailliert herausgearbeiteten floralen Objekten das indirekteste und zurückhaltendste Blatt der
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Pl. 30,8 x 52,8 cm; Bl. 42,8 x 64,9 cm.