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| AUKTION 34 | 08. Dezember 2012 |
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Wilhelm Rudolph
1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Maler, Holzschneider, Grafiker und Zeichner. 1906 Lithografenlehre. 1908–14 an der Dresdner Akademie Meisterschüler von Robert Sterl und Carl Bantzer. Im Ersten Welrkrieg Infanterist an der Westfront. 1919–32 freischaffend in Dresden. Entwicklung vom Spätimpressionismus, über den Expressionismus, zur Neuen Sachlichkeit. 1923–25 Mitglied der KPD. Vorstand der Künstlervereinigung Dresden. Ausstellungen u. a. bei den Dresdner Galerien Emil Richter (1924) und Fides (1931). 1931–32 Mitglied der NSDAP. 1932 Berufung zum Professor. 1933 Eintritt in die SA, dennoch im Dresdner Ableger der Ausstellung "Entartete Kunst" geschmäht. Entfernung seiner Werke aus den deutschen Museen ab 1937. 1939 Entlassung aus der Professur. Ausbombung bei den Luftangriffen auf Dresden 1945. 1946–49 Professor für Malerei und Graphik an der Akademie der Bildenden Künste Dresden. Nach der erzwungenen Entlassung freischaffend tätig als unbequemer Außenseiter mit zahlreichen Ausstellungen im Ausland.
087 Wilhelm Rudolph, Bildnis einer Dame mit Perlenkette und Buch. Späte 1950er Jahre.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Öl auf Hartfaser. O.re. signiert "W. Rudolph". Verso von fremder Hand bezeichnet. In einer Holzleiste gerahmt.
88 x 63,4 cm, Ra. 104,5 x 79 cm.
263 Wilhelm Rudolph, Dresden, Kleine Brüdergasse. Um 1930.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Holzschnitt auf chamoisfarbenem Papier. In Blei signiert u.re. "Wilhelm Rudolph" und bezeichnet "Handdruck" u.li. Von fremder Hand betitelt "Dresden, Kleine Brüdergasse" u.Mi. Trockenstempel im Papier u.re.
Wilhelm Rudolph ist heute vor allem für seine Darstellungen vom zerstörten Dresden bekannt. Dabei belegt das vorliegende Blatt, dass er sich bereits vor dem Krieg die Stadt als Motiv erschlossen hatte. Seit den frühen 1920er Jahren schuf er Ansichten verschiedener Straßenzüge,
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Stk. 65,7 x 43,5 cm, Bl. 72,8 x 55,7 cm.
264 Wilhelm Rudolph, Landschaft mit Haus. Ohne Jahr.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Holzschnitt. U.re. in Blei signiert "Rudolph", u.li. bezeichnet "Handdruck". Verso am unteren Rand von fremder Hand mit Widmung versehen.
Blatt etwas knickspurig. Randbereiche minimal angeschmutzt.
Stk. 33,5 x 43 cm, Bl. 45 x 61,6 cm.
265 Wilhelm Rudolph, Stehende Ziege. Ohne Jahr.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Holzschnitt auf Bütten. Posthumer Abzug von 1988. Mit der Stempelsignatur "Wilhelm Rudolph" u.re. Verso gestempelt "Handdruck B. Koban", Auflage I/15/35.
Stk. 25 x 14,5 cm, Bl. 39,2 x 26,4 cm.
266 Wilhelm Rudolph, Portrait eines Mannes. Ohne Jahr.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Holzschnitt. U. re. in Tinte signiert "Wilhelm Rudolph" und u.li. bezeichnet "Handdruck".
Blatt leicht knickspurig. Verso Reste einer älteren Montierung.
Stk. 35,7 x 26,2 cm, Bl. 49,5 x 37,5 cm.