ONLINE-KATALOG
| AUKTION 18 | 06. Dezember 2008 |
|
mehr Suchoptionen |
| Auktion 18 | 1 Ergebnis | |
| Aktuelle Auktion | 2 Ergebnisse | |
| Katalog-Archiv | 2 Ergebnisse |
Lasar Segall
1889 Wilna – 1957 São Paulo
Verließ 1905 Russland und studierte an den Akademien in Berlin und Dresden, dort u.a. bei G. Kuehl. 1912 entstand Segalls erste Werkserie in einer alten Irrenanstalt. Später im selben Jahr zog er nach São Paulo, Brasilien, wo bereits drei seiner Geschwister lebten. In den folgenden Jahren pendelte er zwischen Brasilien und Europa. Er war Mitbegründer der Dresdner Sezession. Seine Werke vereinen tektonischen Bildaufbau und reduzierten Farbeinsatz mit Themen von Krieg, Vernichtung und Krankheit. Segall setzte v.a. religiöse Motive um. Im Zentrum steht der Mensch in seinem Verhältnis zu anderen und zu Gott.
529 Lasar Segall "Irrende Frauen II". 1920.
Lasar Segall 1889 Wilna – 1957 São Paulo
Holzschnitt auf festem, gelblichen Japanpapier. In Blei signiert "Lasar Segall" u.re.
Verso an den oberen Ecken Reste einer alten Montierung.
Stk. 22,8 x 29,8 cm, Bl. 35 x 46,6 cm.