ONLINE-KATALOG
| AUKTION 32 | 09. Juni 2012 |
|
mehr Suchoptionen |
| Auktion 32 | 1 Ergebnis | |
| Aktuelle Auktion | 5 Ergebnisse | |
| Nachverkauf | 18 Ergebnisse | |
| Auktionsrekorde | 2 Ergebnisse | |
| Katalog-Archiv | 71 Ergebnisse |
Carl Lohse
1895 Hamburg – 1965 Dresden
1909/10 Besuch der Staatlichen Kunstgewerbeschule Hamburg, Förderung durch den Direktor der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark. Ab 1912 Studium an der Akademie Weimar als Stipendiat der Kunsthalle Hamburg, verließ gemeinsam mit Otto Pankok vorzeitig die Akademie. Reise nach Holland, um die Werke Vincent van Goghs zu sehen. 1914–16 Kriegsteilnahme, die er als einziger seiner Kompanie überlebte.
1920 Ausstellungsteilnahme als Gast der "Dresdner Sezession 1919" in der Galerie Arnold in Dresden. 1921 Einzelausstellung im Kunstsalon Emil Richter in Dresden. Keines seiner Werke wird verkauft. Wechsel nach Hamburg, Gelegenheitsjobs. 1929 abermals Übersiedlung nach Bischofswerda. 1931 Kunstausstellung Heinrich Kühl in Dresden. Nach Durchsuchungen der Gestapo ab Mitte der 30er Jahre Malverbot. 1946 Ausstellung auf der Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung Dresden.
1990 Eröffnung der "Galerie Carl Lohse" in Bischofswerda. 2017/18 zeigten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine umfassende Werkschau des Künstlers im Albertinum.
538 Carl Lohse, Sitzender junger Mann, den Kopf nach unten gerichtet. Um 1950.
Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden
Aquarell auf chamoisfarbenem, festen Bütten. Unsigniert. Verso dreifach mit dem Nachlaßstempel versehen sowie in Blei "A162" und in Kugelschreiber "G1990" nummeriert. Im Passepartout hinter Glas in einer schmalen, silberfarbenen Leiste gerahmt.
Unterer und rechter Blattrand mit partiellen Einrissen, ein größerer Einriß am unteren Blattrand (ca. 5 cm), dieser partiell mit Klebeband hinterlegt. Obere Blattecken etwas knickspurig.
79,2 x 59,7 cm, Ra. 93,5 x 73,5 cm.