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AUKTION 62 07. Dezember 2019
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Miscellaneen

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Joseph von  Führich

1800 Kratzau/Böhmen – 1876 Wien

Böhmisch-österreichischer Maler. Sohn des Malers Wenzel Führich, der ihn frühzeitig im Zeichnen unterrichtete. Gefördert von Graf Christian C. Clam-Gallas, konnte von Führich die Kunstakademie in Prag besuchen. Währenddessen Mitarbeit an der Ausmalung von verschiedenen Kirchen sowie Illustrationen zu literarischen Werken, u.a. von J.W.v. Goethe, C.M. Wieland. 1829 Studienreise nach Rom, dort Teilnahme an der Ausgestaltung der Villa Massimo mit Friedrich Overbeck. Aufgrund des starken Einflusses der Nazarener widmete sich Führich ab diesem Zeitpunkt ausschließlich religiösen Bildinhalten. 1834 Ruf nach Wien durch Metternich, dort tätig als Kustos der Gräflich Lambergschen Gemäldegalerie, für die er im Folgenden Kunstankäufe tätigte. In den 1840er Jahren Ausführung von monumentalen Werken, u.a. Kreuzweg-Zyklen, die ihn international bekannt machten. 1861 durch Kaiser Franz Joseph I. in den Ritterstand erhoben und später Ehrenbürger der Stadt Wien.

KatNr. 2 Joseph von Führich (Kopie nach), Das Schweißtuch der Heiligen Veronika. Mitte 19. Jh.
KatNr. 2 Joseph von Führich (Kopie nach), Das Schweißtuch der Heiligen Veronika. Mitte 19. Jh.

002   Joseph von Führich (Kopie nach), Das Schweißtuch der Heiligen Veronika. Mitte 19. Jh.

Joseph von Führich 1800 Kratzau/Böhmen – 1876 Wien

Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einer schmalen, profilierten, bronzefarbenen Holzleiste gerahmt.

Das vorliegende Gemälde ist eine Kopie der vierten Darstellung aus dem vierzehn Stationen umfassenden Kreuzweg-Zyklus des Malers Joseph von Führich (1800–1876), der diesen erstmals vor 1836 für die Kirche am St. Lorenzberg in Prag schuf. Es folgten weitere Kreuzweg-Fresken des Malers für die Johannes-Nepomuk-Kirche in Wien-Leopoldstadt und die Altlerchenfelder Pfarrkirche in Wien-Neubau.
Die Darstellungen erfuhren anhand von Kupferstichen weite Verbreitung, welche bereits 1847 erstmalig gedruckt wurden. Aufgrund der Beliebtheit des Themas wurden die Gemälde vielfach durch teils unbekannte Künstler kopiert. Die sog. "Führich-Kreuzwege" befinden sich in zahlreichen Kirchen Europas, vorrangig in Österreich und Deutschland.

Bildträger mit einer vorgrundierten Leinwand doubliert, auf einem Spannrahmen des 19. Jh. Bildformat an den Längsseiten um ca. 1 cm verkleinert. Unscheinbare Deformation u.Mi. Malschicht im Falzbereich berieben und mit kleinen Fehlstellen. An o. Ecken mit Abdrücken eines alten Tabernakelrahmens. Zahlreiche Altretuschen und winzige Fehlstellen auf gesamter Bildfläche. Partiell Firnis mit matten Stellen.

120 x 90 cm, Ra. 133 x 103 cm. 1.200 €
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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