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AUKTION 69 18. September 2021
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12 Datensätze

Altenkirch, Otto

Beckert, Fritz

Crodel, Charles

Dietrich, Adelheid

Eisler, Walter

Hummel, Carl Maria Nikolaus

Kummer, Carl Robert

Mense, Carlo

Niemeyer-Holstein, Otto

Pilz, Otto

Querner, Curt

Voll, Christoph



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1 Ergebnis


Curt  Querner

1904 Börnchen – 1976 Kreischa

Maler und Zeichner der Neuen Sachlichkeit. 1918–26 Lehre und Arbeit als Schlosser. Ab 1926 Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Richard Müller und H. Dittrich, 1929/30 Studium bei Otto Dix und Georg Lührig. Aufgrund der zunehmenden Politisierung der Gesellschaft verließ Querner 1930 vorzeitig die Kunstakademie, wurde Mitglied der ASSO Dresden und trat kurzzeitig der KPD bei. 1931 erste Ausstellung in der Galerie Junge Kunst von Josef Sandel in Dresden. 1940–47 Soldat und französische Kriegsgefangenschaft. Ab 1947 wieder in Börnchen ansässig, da seine Wohnung, sein Dresdner Atelier und somit ein Großteil seiner Werke zerstört worden waren. Ende der 1940er Jahre wurden Arbeiten von der Galerie Neue Meister in Dresden sowie der Nationalgalerie Berlin erworben, dennoch erfuhr Querner erst ab den 1960er Jahren künstlerische Anerkennung vom offiziellen Kunstbetrieb, wobei er sich zeitlebens von diesem abgrenzte und an seiner Autarkie festhielt. Landschaften des Vorerzgebirges um Börnchen sowie dörfliche Motive und Porträts nach immer wiederkehrenden Modellen zählten zu seinen, vorrangig in der Aquarelltechnik ausgeführten, Hauptsujets. Erhielt 1971 den Käthe-Kollwitz-Preis und 1972 den Nationalpreis der DDR. In Dresden und Umgebung sind Werke Querners in ständigen und Jubiläumsausstellungen zu sehen.

KatNr. 100603 Curt Querner

Curt Querner "Gabi Mickan mit gelbem Schal (Halbfigur)". 1957.

Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa

Aquarell auf festem "Schöllershammer"-Papier. Monogrammiert in Blei u.re. "Qu" und ausführlich datiert "3.12.57". O.re. mit Trockenstempel. Verso o.re. in Blei nochmals signiert "querner" sowie datiert, technikbezeichnet und bezeichnet "XX" sowie unleserlich bezeichnet "Bauernmädchen" (?) In Blei u. von fremder Hand bezeichnet. Am o. Rand freigestellt im Passepartout hinter Glas in einer breiten braun lasierten Holzleiste hinter Glas gerahmt.
WVZ Dittrich B 543.

Minimal knickspurig sowie technikbedingt leicht gewellt, deutlicher in den Randbereichen li. und re., dort teils minimaler Farbabrieb. An den Ecken sowie o.Mi. Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Mi. zwei leichte horizontale Knickspuren im Bereich des Schals, dort die Farbschicht oberflächlich berieben. Verso in den Randbereichen umlaufend mit Papierstreifen sowie sechs weiteren Stellen mit Papier- und Klebresten einer früheren Montierung, am u. Rand angeschmutzt bzw. atelierspurig.

72,5 x 50,5 cm, Psp.90,2 x 67,5 cm, Ra. 99 x 76 cm. 9.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
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